Floharten unterscheiden

Wie sehen Flöhe aus?

Flöhe sind sehr kleine, meist bräunlich bis rötlich eingefärbte, flügellose Insekten mit drei Beinpaaren. Sie haben einen äußerst flachen Körper, der es ausgewachsenen Flöhen ermöglicht, sich leicht im Fell von Tieren aufzuhalten.

Wie verhalten sich Flöhe?

Mit ihrem Stech- und Saugrüssel stechen die Flöhe durch die Haut um Blut zu saugen. Weiblich Tiere legen ein paar Tage nach der Blutmahlzeit dutzende von Eiern, die aber nicht im Fell haften und überall zu Boden fallen, wo sich das Tier aufhält oder entlang läuft. Aus den Eiern schlüpfen Flohlarven, die sich in allen erreichbaren Ritzen und Spalten verstecken. Dort ernähren sich die Larven von organischem Material (Hautreste, Haare und verdautem Blut von ausgewachsenen Flöhen) um sich letztendlich zu verpuppen, als nächste Flohgeneration zu schlüpfen und sich einen Wirt zu suchen.

Was zeichnet Flöhe aus?

Mit ihren kräftigen Sprungbeinen können Flöhe bis zu einem halben Meter weit springen und so blitzschnell große Entfernungen überwinden, um auf ein Wirtstier zu gelangen. Katzenflöhe sind die häufigste Flohart, die auch über Hunde auf Katzen oder den Menschen übertragen werden kann. Da Flöhe mit ihren Bissen verschiedene Krankheiten auf Tiere und Menschen übertragen können, sollte bei einem Flohbefall sofort gehandelt werden.

Welche Flöhe gefährden den Menschen?

Menschenfloh (pulex irritans)
Katzenfloh (ctenocephalides felis)
Hundefloh (ctenocephalides canis

Menschenfloh (pulex irritans)

Größe: ca. 1,6 bis 3,2 mm
Vorkommen: Menschenflöhe können weltweit in Wohnbauten von Menschen und dort vor allem auf Fußböden, in Wandbereichen, in Betten, Matten, Teppichen und Polstermöbeln vorkommen (gelten aber als so gut wie ausgerottet). Sie können bis zu einem Jahr ohne Nahrung auskommen, sind flügellos, dunkelrotbraun gefärbt und haben stark ausgebildete Hinterbeine. Menschenflöhe können bis zu 50 cm weit springen.
Vermehrung: Das Flohweibchen legt ca. 50 ovale, helle, 0,5 mm kleine Eier auf dem Wirt ab, von dem die Eier anschließend herunterfallen und so überall verteilt werden. Die etwa 5 mm langen, weißen Flohlarven schlüpfen nach 2–14 Tagen und verstecken sich in allen möglichen Ritzen und Spalten. Je nach Umfeld kann die Entwicklung bis zum ausgewachsenen Floh bis zu 8 Monaten dauern.
Schaden: Hygiene- und Gesundheitsschädling, Auslöser von Allergien, Infektionen, Überträger von Fleckfieber, Beulenpest (im Mittelalter) und verschiedenen Bandwurmarten.

Katzenfloh (ctenocephalides felis)

Größe: ca. 1 bis 3 mm
Vorkommen: Katzenflöhe sind die am weitesten verbreitete Flohart und sind in erster Linie ständige Begleiter von Katzen, können aber auch auf Hunde oder den Menschen wechseln. Ihre Eier finden sich im Umfeld des Katzenkörbchens und an allen Aufenthaltsorten der Katze (z. B. Fußböden, Wandbereiche, Betten, Matten, Teppichen und Polstermöbeln). Sie sind flügellos, rotbraun gefärbt und haben stark ausgebildete Hinterbeine, mit denen sie über 40 cm weit springen können.
Vermehrung: Das Flohweibchen legt ca. 30 ovale, helle, 0,5 mm kleine Eier auf dem Wirt ab, von dem die Eier anschließend herunterfallen und so überall verteilt werden. Die Flohlarven schlüpfen nach 4–5 Tagen und verstecken sich in allen möglichen Ritzen und Spalten, da sie sehr empfindlich gegen Austrocknung sind. Das ändert sich mit der Verpuppung, dann sind die Parasiten in ihrem Kokon sogar gegen viele Insektizide resistent.
Je nach Umfeld ist die Entwicklung bis zum ausgewachsenen Floh bereits nach 1 Monat abgeschlossen.
Schaden: Hygiene- und Gesundheitsschädling, Auslöser von Allergien, Infektionen, Überträger von Bandwürmern.

Hundefloh (ctenocephalides canis)

Größe: ca. 2 bis 4 mm
Vorkommen: Hundeflöhe sind die am wenigsten verbreitete Flohart und meist nur in ländlichen Gebieten anzutreffen. Ihre Eier finden sich im Umfeld der Hundschlafstätte und an allen anderen Aufenthaltsorten des Hundes (z. B. Fußböden, Wandbereiche, Betten, Matten, Teppichen und Polstermöbeln). Sie sind flügellos, bräunlich gefärbt und haben, wie alle Flöhe, stark ausgebildete Hinterbeine, mit denen sie über 50 cm weit springen können.
Vermehrung: Das Flohweibchen legt ca. 25 ovale, weiße 0,6 mm kleine Eier auf dem Wirt ab, von dem die Eier anschließend herunterfallen und so überall verteilt werden. Die Flohlarven schlüpfen bereits in den ersten Tagen und verstecken sich in allen möglichen Ritzen und Spalten. Je nach Umfeld dauert die Entwicklung zum ausgewachsenen Floh zwischen 3 Wochen und 6 Monaten.
Schaden: Hygiene- und Gesundheitsschädling, Auslöser von Allergien, Infektionen, Überträger von u. a. Staphylococcen und Bandwürmern.

 

Wir lösen Ihr Floh-Problem

Weitere Floharten die eventuell die Ursache für Flohbisse sein könnten, sind Igelflöhe, Rattenflöhe, Hühnerflöhe oder Taubenflöhe. Allerdings setzt das die entsprechende Tierhaltung voraus oder einen stärkeren Befall durch Ratten. Leiden Sie unter einem Floh-Problem? Dann rufen Sie die Sommer Kammerjäger und lassen Sie sich beraten.

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